Die Erwähnung der Zeit als Nachhaltigkeitsindikator aus dem Bericht von der Statitik Austria & dem Lebensministerium, fand ich persönlich sehr ansprechend und immer wichtiger in unserer 'multitasking-einfordernden' Zeit!
Es bedeutet mittlerweile wirklich Luxus Zeit zu haben, sich Zeit zu nehmen bzw. nehmen zu können und sich nur einer Sache, im Hier und Jetzt zu widmen, ohne etwaige Versäumnisse aus der Vergangenheit aufholen zu müssen oder bereits Vorarbeit für die Zukunft zu leisten. Immer online, nie ist es zu Ende. Man kann zB den Fernseher oder das Internet abdrehen, aber die Gewissheit bleibt, dass es grundsätzlich rund um die Uhr weiter geht.
Es gäbe viele Beispiele für den Zeit-Stress in unserer Gesellschaft. Leider hängt auch die zur Verfügung stehende Zeit von den finanziellen Einkommensverhältnissen ab. Somit klafft auch in dieser Hinsicht die Schere in der 1.Welt immer mehr auseinander, auch als Studierende.
Ich hörte vor Kurzem einen sehr interessanten Sendungsbeitrag (von insgesamt 4) zu diesem Thema auf Ö1 (92,0 MHz in Wien, falls unbekannt..), eine Wiederholung vom vormittäglichen Radiokolleg um 22.15h mit dem Thema "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Ein kurzer inhaltlicher Auszug dazu:
Im Zeitalter der Industriellen Revolution wurde wirtschaftliches Wachstum und somit Wohlstand über wachsende Beschleunigung erreicht. Es galt, in gleicher Zeit mehr zu tun als bisher, oder bisher ungenutzte Zeit ökonomisch nutzbar zu machen - entsprechend dem in kapitalistischen Gesellschaften herrschenden Grundsatz "Zeit ist Geld", den Benjamin Franklin, Freimaurer, Verleger und Gründungsvater der USA, im 18. Jahrhundert ausgegeben hatte.
Heute nimmt der Zeitdruck auf den Einzelnen enorm zu. Die Beschleunigung der Kommunikation, der Arbeitswelt und der Verkehrsmittel erhöht den Leidensdruck auf das Individuum und dies ohne realistische Chance, aus dem sich immer schneller drehenden Karussell auszusteigen.
Zum Beispiel der Schlaf: Noch vor hundert Jahren schliefen die Menschen durchschnittlich neun Stunden pro Tag. In den sechziger Jahren waren es noch acht, heute gerade mal siebeneinhalb Stunden. Und die Zahl der Manager, die sich damit brüsten, mit nur fünf Stunden Schlaf auszukommen, steigt.
Ich denke, dass es doch eine sehr persönliche und auch kulturell bedingte Auffassung/Rhytmen von Zeit gibt. Dazu ein Buchtipp (auch in der Sendung erwähnt worden > ich lese es eben) von Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit - Wie Kulturen mit Zeit umgehen, Piper Verlag.
Zeit hat sicherlich Einfluss auf das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden eines Menschen = Wohlstand! Ein Thema, dass meiner Meinung nach immer wichtiger werden wird und somit einen wichtigen Faktor als Indikator für Nachhaltigkeit einnehmen kann und soll!
Nachhaltigkeitsindikator Zeit
Es bedeutet mittlerweile wirklich Luxus Zeit zu haben, sich Zeit zu nehmen bzw. nehmen zu können und sich nur einer Sache, im Hier und Jetzt zu widmen, ohne etwaige Versäumnisse aus der Vergangenheit aufholen zu müssen oder bereits Vorarbeit für die Zukunft zu leisten. Immer online, nie ist es zu Ende. Man kann zB den Fernseher oder das Internet abdrehen, aber die Gewissheit bleibt, dass es grundsätzlich rund um die Uhr weiter geht.
Es gäbe viele Beispiele für den Zeit-Stress in unserer Gesellschaft. Leider hängt auch die zur Verfügung stehende Zeit von den finanziellen Einkommensverhältnissen ab. Somit klafft auch in dieser Hinsicht die Schere in der 1.Welt immer mehr auseinander, auch als Studierende.
Ich hörte vor Kurzem einen sehr interessanten Sendungsbeitrag (von insgesamt 4) zu diesem Thema auf Ö1 (92,0 MHz in Wien, falls unbekannt..), eine Wiederholung vom vormittäglichen Radiokolleg um 22.15h mit dem Thema "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit". Ein kurzer inhaltlicher Auszug dazu:
Im Zeitalter der Industriellen Revolution wurde wirtschaftliches Wachstum und somit Wohlstand über wachsende Beschleunigung erreicht. Es galt, in gleicher Zeit mehr zu tun als bisher, oder bisher ungenutzte Zeit ökonomisch nutzbar zu machen - entsprechend dem in kapitalistischen Gesellschaften herrschenden Grundsatz "Zeit ist Geld", den Benjamin Franklin, Freimaurer, Verleger und Gründungsvater der USA, im 18. Jahrhundert ausgegeben hatte.
Heute nimmt der Zeitdruck auf den Einzelnen enorm zu. Die Beschleunigung der Kommunikation, der Arbeitswelt und der Verkehrsmittel erhöht den Leidensdruck auf das Individuum und dies ohne realistische Chance, aus dem sich immer schneller drehenden Karussell auszusteigen.
Zum Beispiel der Schlaf: Noch vor hundert Jahren schliefen die Menschen durchschnittlich neun Stunden pro Tag. In den sechziger Jahren waren es noch acht, heute gerade mal siebeneinhalb Stunden. Und die Zahl der Manager, die sich damit brüsten, mit nur fünf Stunden Schlaf auszukommen, steigt.
Ich denke, dass es doch eine sehr persönliche und auch kulturell bedingte Auffassung/Rhytmen von Zeit gibt. Dazu ein Buchtipp (auch in der Sendung erwähnt worden > ich lese es eben) von Robert Levine, Eine Landkarte der Zeit - Wie Kulturen mit Zeit umgehen, Piper Verlag.
Zeit hat sicherlich Einfluss auf das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden eines Menschen = Wohlstand! Ein Thema, dass meiner Meinung nach immer wichtiger werden wird und somit einen wichtigen Faktor als Indikator für Nachhaltigkeit einnehmen kann und soll!
h9209006